Nach oben
logo

Andrena Fabricius 1775

Sandbienen

Verbreitung

Die ungemein artenreiche Gattung Andrena enthält allein in der Holarktis vermutlich über 1400 Arten. Für die Paläarktis und südlich bis zur Malaiischen Halbinsel sollen 931 Arten, in der Nearktis und südlich bis Panama sollen 515 Arten bekannt sein (Gusenleitner & Schwarz 2002). Nur Andrena barbilabris, A. clarkella und A. wilkella sind holarktisch verbreitet. Aber auch in Afrika, Indien und Mittelamerika ist die Gattung vertreten. Hingegen fehlt die gesamte Familie Andrenidae in Australien, der Indonesischen Region und im größten Teil Südostasiens (Michener 2007). Aus Deutschland sind 117 Arten bekannt (A: 140, CH: 123).

Äußeres Erscheinungsbild

Größe: 5–16 mm. Mit Ausnahme von Andrena lagopus mit nur zwei Cubitalzellen im Vorderflügel haben alle übrigen Arten drei Cubitalzellen, wobei die erste am größten, die mittlere am kleinsten ist. In Größe und Habitus erinnern viele Andrena-Arten an die Honigbiene, wie z. B. A. apicata, A. labialis, A. tibialis, A. nigroaenea oder A. florea. Die meisten Arten haben einen dunklen Panzer, manche sind teilweise rot, andere wiederum metallisch glänzend. Manche Arten sind kaum behaart, andere, die eher an kleine Hummeln erinnern, tragen einen dichten Haarpelz (z. B. A. fulva). Einige zeichnen sich durch dichte Haarbinden auf den Tergiten aus (A. flavipes). Bei den Männchen einiger Arten (z. B. A. labialis, A. hattorfiana) ist der Clypeus gelb oder hellgelb (siehe Abbildungen weiter unten). Es gibt ausgesprochen große Arten wie A. hattorfiana, A. morio und A. suerinensis, die 15–16 mm groß sind und solche, die nur 5 mm groß sind wie A. minutula. Sandbienen sind also sehr vielgestaltig. Für die Weibchen charakteristisch ist die Hüftlocke, ein dichter und langer Haarbüschel aus gebogenen Haaren am Trochanter (Schenkelring). Habituelle Unterschiede liegen bei ihnen oft in der Farbe der Scopa (Schienenbürste), der Farbe des Thoraxrückens oder Mesonotums und in der Skulptur des herzförmigen Raumes am Propodeum (hintere Thoraxwand). Besonders charakteristisch ist bei den Weibchen ein Merkmal, das man als Fovea facialis (Mehrzahl: Foveae faciales) bezeichnet. Dabei handelt es sich um flache, dicht und sehr kurz samtartig behaarte Eintiefungen entlang des Innenrands der Komplexaugen (siehe weiße Pfeile). Bei den Männchen sind vor allem die Kopfbildung, die Verhältnisse der Fühlerglieder und die Begattungsorgane (Genitalien) als wichtige Bestimmungsmerkmale zu erwähnen. Bei den Männchen einiger Arten treten enorm entwickelte Mandibeln auf (z. B. A. ferox, A. bucephala, A. varians, A. fucata, A. apicata, A. mitis, A. praecox), manche haben am unteren Ende der Wangen einen großen Zahn. Ganz allgemein sind die Weibchen besser zu unterscheiden, während bei den Männchen oft nur Ausdauer und ein Vergleich mit sicher bestimmtem Material zum Ziel führen. Einige Arten sind – v. a. im weiblichen Geschlecht und beim speziellen Blütenbesuch – im Feld problemlos zu erkennen, der weitaus größere Teil, vor allem der kleineren Arten und Männchen bedarf aber optischer Hilfsmittel und in der Regel einer Präparation und der Nutzung eines Binokulars zur Bestimmung. Die Farbe der Behaarung beginnt oft schon nach wenigen Tagen durch das Sonnenlicht auszubleichen.

Weibchen und Männchen einiger Andrena-Arten

Andrena fulva

Andrena fulva, Weibchen

Andrena gravida

Andrena gravida, Weibchen

Andrena agilissima

Andrena agilissima, Weibchen

Andrena fulva

Andrena fulva, Männchen

Andrena gravida

Andrena gravida, Männchen

Andrena agilissima

Andrena agilissima, Männchen

Andrena scotica

Andrena scotica, Weibchen

Andrena nitida

Andrena nitida, Weibchen

Andrena minutula

Andrena minutula, Weibchen

Andrena scotica

Andrena scotica, Männchen

Andrena nitida

Andrena nitida, Männchen

Andrena minutula

Andrena minutula, Männchen

Frontalansichten von Andrena-Männchen

Andrena vaga
Andrena lathyri
Andrena cineraria
Andrena denticulata
Andrena humilis
Andrena labialis
Andrena hattorfiana
Andrena viridescens

Taxonomie und Bestimmung

Die taxonomische Abgrenzung ist in manchen Gruppen noch nicht völlig geklärt oder die Ansichten der Autoren gehen diesbezüglich auseinander. Die von dieser Problematik betroffenen Taxa sind am Ende der Artenverzeichnisses zu finden. Für die Bestimmung der deutschen Arten sind die Tabellen von Scheuchl und Schmid-Egger (1996) zu nennen, insbesondere aber das reich illustrierte Werk von Amiet et al. (2010), auch wenn es sich auf die Fauna der Schweiz bezieht. Durchaus kann zur Absicherung der eigenen Bestimmung die Tabelle von Stoeckhert in Schmiedeknecht (1930: 897ff) herangezogen werden, obwohl einige heute aus Deutschlands bekannte Arten darin fehlen. Für kleinere Artengruppen nützlich sind auch die folgenden Publikationen: Stoeckhert (1935, 1942a), Pittioni (1948), Blüthgen (1949), Niemelä (1949), Warncke (1965ff), Svensson & Tengö (1976), Dylewska (1983, 1987), Gusenleitner (1984, 1985b), Schönitzer et al. (1992, 1995), Schuberth (1995), Schuberth & Herrmann (2003), Schmid-Egger (2005), Nilsson (2010), Schwenninger (2009, 2013a, 2015) [Zu den Quellenangaben siehe Literaturverzeichnis in Westrich 2019]. Charakteristische Merkmale bei Andrena-Weibchen sind meistens die Farbe der Behaarung, der Schienenbürste und der Endfranse, die eine Zuordnung zu einer bestimmten Art erleichtern. Daß dies bei ähnlichen Arten nicht immer möglich ist, liegt in der Natur der Sache. Um die Bestimmung der Männchen zu erleichtern bzw. zu ermöglichen, sollte man bei der Präparation den Genitalapparat herausziehen.

Lebensraum

Sandbienen kommen in nahezu allen Lebensräumen vor. Der größte Teil sind Offenlandsarten, die auf Magerrasen, Fettwiesen, Ruderalflächen oder Brachland vorkommen. Aufgelassene Sand-, Kies- und Lehmgruben beherbergen eine ganze Reihe von Arten, ebenso wie reich strukturierte Waldränder. Einige Arten sind synanthrop und regelmäßig in Gärten und Parks zu finden (A. bicolor, A. fulva, A. gravida, A. haemorrhoa, A. nigroaenea). Andere Arten wiederum treten in kühleren Lebensräumen mit einer hohen Stetigkeit auf. Hierzu zählen die sogenannten »Waldarten« A. clarkella, A. coitana, A. lapponica und A. ruficrus, die aber auch in Mooren vorkommen. Andere sind ausschließlich (A. rogenhoferi) oder vorwiegend (A. rufizona) in subalpin-alpinen Zwergstrauchheiden verbreitet.

Nistweise

Obwohl von vielen Andrena-Arten noch nie ein Nest gefunden bzw. näher untersucht werden konnte, nisten alle vermutlich ausschließlich in der Erde und zwar in verschiedenartigen Substraten (Sand, sandiger Lehm, Löß). Sandliebend sind v. a. A. argentata, A. barbilabris, A. fuscipes und A. nycthemera. Die Nistplätze sind meist ebene Flächen oder schwach geneigte Böschungen oder kleine Abbruchkanten. In Steilwänden oder hinter Mauerfugen nisten A. agilissima und A. nuptialis. Die Vegetation der Nistplätze ist meist schütter und niedrig. Völlig vegetationsfreie Stellen werden von vielen Arten verschmäht, von anderen jedoch bevorzugt (A. argentata, A. barbilabris, A. vaga, A. nycthemera, A. clarkella). A. fuscipes legt die Nester meist unter Heidekraut-Sträuchern oder an kleinen Steinen an. Auch A. hattorfiana nistet oft unter der schützenden Rosette von krautigen Pflanzen. Durch Begehen oder Befahren verdichtete Böden werden nur von wenigen Arten besiedelt (A. florea, A. humilis). Zahlreiche Arten nisten, sofern die Nist- und Nahrungsbedingungen günstig sind, in teils großen Kolonien. Von A. cineraria habe ich im Laufe der Jahre mehrere Nistplätze mit 100 und mehr Nestern gefunden. Von A. vaga gibt es in der Oberrheinebene stellenweise Ansammlungen von mehreren tausend Nestern. Auch von A. fulva wurden in Großstädten auf Parkrasen und in den Fugen von Pflastersteinen ungewöhnlich große Kolonien entdeckt: in Dresden im Jahr 1976 ca. 1250 Nester, in Berlin im Jahr 2016 deutlich über 1000 Nester.

Die Nestbauten der bisher untersuchten Arten zeigen alle einen recht ähnlichen Aufbau. Die einzelnen Brutzellen liegen am Ende kurzer Seitengänge, die von einem Hauptgang abgehen. Sie liegen verschieden tief (5–60 cm). Dabei legen manche Arten ihre Brutzellen nur 5–10 cm unter der Erdoberfläche an (A. florea), andere bis zu 60 cm tief (A. vaga). Gebhardt & Röhr (1987) fanden folgende Nesttiefen: A. clarkella 10–30 cm, A. cineraria 10–22 cm, A. fuscipes 10–15 cm.

Andrena cineraria

Andrena cineraria

Andrena florea

Andrena florea

Andrena humilis

Andrena humilis

Die Brutzellen, deren Boden etwas abgeflacht ist, sind innen glattwandig und mit einem Sekret ausgekleidet, das sich manchmal wie ein hauchdünnes Häutchen abziehen läßt. Nach De Lello (1971) ist die Ausgangssubstanz dieser Membran wahrscheinlich ein Sekret der Dufourdrüse der Weibchen. Wie Malyshev (1936) entdeckte und ich bestätigen konnte (Westrich 1989), finden sich auf der Innenwandung der Brutzelle von A. florea eine Anzahl kleinerer und größerer Tröpfchen (»honey drops«), möglicherweise von Nektar.

Die Anzahl der Brutzellen pro Nest scheint bei den Sandbienen im Vergleich mit Vertretern anderer Gattungen generell gering zu sein. Sie schwankt zwischen 2 und 10. Der Larvenproviant hat eine kugelige Form. Die Larve spinnt keinen Kokon. Der Nesteingang wird nach Fertigstellung des Nestes mit dem jeweils anstehenden Substrat, also Sand, Lehm oder Löß verschlossen. Während der Sammelflüge bleibt der Nesteingang der meisten Arten ständig offen, bisweilen wird er während der Nacht oder bei ungünstigem Wetter mit etwas Erde zugeschoben. Die Weibchen mancher Arten (z. B. A. nycthemera, A. florea, A. clarkella, A. vaga) scharren ihre Nesteingänge regelmäßig von außen zu, bei anderen Arten (z. B. A. cineraria, A. fuscipes, A. florea) bleiben diese während der Sammelflüge stets offen.

Fast alle Andrenen leben solitär, nur von wenigen Arten wurde eine kommunale Lebensweise bekannt, bei der meist 2–30 Weibchen, manchmal auch deutlich mehr in einem Nest zusammenleben: A. agilissima, A. bucephala, A. ferox, A. scotica. Bei ihnen leben und arbeiten mehrere bis viele Weibchen in einem Nest und jedes Weibchen versorgt seine eigenen Brutzellen.

Blütenbesuch

Der Blütenbesuch der Andrena-Arten ist ungemein vielfältig, aber von Art zu Art unterschiedlich. Eine ganze Reihe von Arten ist auf bestimmte Pflanzenfamilien oder -gattungen aus 14 Pflanzenfamilien als Pollenquellen spezialisiert. Solche Spezialisten treffen wir daher am ehesten an ihren typischen Nahrungspflanzen an, z. B. A. lathyri an Vicia- und Lathyrus-Arten oder A. agilissima an Kreuzblütlern. Andere Arten wiederum (z. B. A. flavipes) sind ausgesprochene Generalisten, die mit Vertretern mehrerer Pflanzenfamilien vorlieb nehmen. Einige Andrenen wie A. bucephala und A. ferox besuchen ausschließlich die Blüten von Laubbäumen (Acer, Prunus, Quercus, Salix) oder Sträuchern (Crataegus). Da zahlreiche Arten sehr effektive Bestäuber von Nutzpflanzen (v. a. Stachelbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren, Obstbäumen), Wildfrüchten (Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren) und Wildkräutern sind, haben sie eine große wirtschaftliche Bedeutung.

Andrena polita

Andrena polita auf Blauem Lattich (Lactuca perennis).

Andrena lagopus

Andrena lagopus auf Barbarakraut (Barbarea vulgaris).

Die bislang als oligolektisch bekannt gewordenen Arten haben folgende Spezialisierungen:

  • Apiaceae (Doldenblütler): A. nitidiuscula, A. nuptialis, A. pallitarsis, A. proxima, A. rosae
  • Asparagaceae (Spargelwächse), Asparagus: A. chrysopusOrnithogalum: A. saxonica
  • Asteraceae (Korbblütler): A. denticulata, A. fulvago, A. humilis, A. polita, A. rhenana, A. taraxaci
  • Boraginaceae (Rauhblattgewächse), Anchusa: A. nasuta – Symphytum, Cerinthe: A. symphyti
  • Brassicaceae (Kreuzblütler): A. agilissima, A. distinguenda, A. lagopus, A. niveata, A. suerinensis, A. tscheki
  • Campanulaceae (Glockenblumengewächse): A. curvungula, A. pandellei, A. paucisquama, A. rufizona
  • Caprifoliaceae (Dipsacoideae) (Geißblattgewächse), Knautia, Scabiosa, Succisa: A. hattorfiana, A. marginata
  • Cistaceae (Zistrosengewächse): A. granulosa
  • Cucurbitaceae (Gurkengewächse): Bryonia: A. florea
  • Ericaceae (Heidekrautgewächse), Calluna, Erica: A. fuscipes – Vaccinium: A. lapponica
  • Fabaceae (Schmetterlingsblütler): A. aberrans, A. gelriae, A. intermedia, A. labialis, A. lathyri, A. similis, A. wilkella
  • Plantaginaceae (Wegerichgewächse), Veronica: A. viridescens
  • Rosaceae (Rosengewächse), Potentilla, Fragaria: A. potentillae, A. tarsata
  • Salicaceae (Weidengewächse): A. apicata, A. clarkella, A. mitis, A. nycthemera, A. praecox, A. ruficrus, A. sericata, A. vaga, A. ventralis
  • Bäume und Sträucher: A. bucephala, A. ferox

Die übrigen Arten sind polylektisch. Die polylektischen Arten bevorzugen aber oft ganz bestimmte Pflanzenfamilien als Pollenquellen. Die Beachtung des Blütenbesuchs kann die Bestimmung v. a. oligolektischer Sandbienen zumindest im weiblichen Geschlecht deutlich erleichtern.

Brutparasiten

Unter den bei Andrena lebenden Kuckucksbienen hat die Gattung Nomada (Wespenbienen) den höchsten Anteil, daneben treten Sphecodes-Arten (Buckelbienen) als Schmarotzer auf. Gegenüber diesen verhalten sich die Wirte neutral, sie dulden sie und nie wird ein Vertreiben einer Kuckucksbiene beobachtet, auch dann nicht, wenn ein zurückkehrendes Weibchen eine Nomada im Nest vorfindet. Vor allem Tiere der Frühjahrsarten zeigen einen Befall von Strepsipteren (Stylops), der sich durch Anschwellen des Hinterleibes, Abänderungen des Geschlechtsdimorphismus (Zwitterbildung) und der Körperfarbe sowie durch vorzeitiges Schlüpfen bemerkbar macht. Als weitere Schmarotzergruppe kann man Wollschweber (Bombylius) an den Nestern bei der typischen Eiablage beobachten. Unter den Käfern sind besonders die Ölkäfer (Meloe) hervorzuheben, unter denen sich z. B. Meloe violaceus in den Nestern von A. vaga entwickelt.

Phänologie

Die Flugzeit der einzelnen Andrena-Arten reicht vom zeitigen Frühjahr (A. mitis, A. praecox) bis in den Spätsommer (A. fuscipes), doch fliegen die meisten Arten in den Monaten April bis Juni. Einige Arten (u. a. A. argentata, A. bicolor, A. dorsata, A. flavipes, A. minutula, A. morio, A. ovatula) haben zwei Generationen im Jahr. Oft ist es schwierig, die Männchen mancher Frühlingsarten zu finden. Sie besuchen kaum oder gar keine Blüten (A. clarkella) und sterben bald nach der Paarung. Um solche Tiere aufzuspüren, muß man bereits die ersten einigermaßen warmen Tage nützen. Meist ist von blühenden Weiden noch keine Spur zu sehen. Um die Mittagszeit, wenn der Boden sich etwas erwärmt hat, wird man der Männchen im Bereich der Nester oder an Baumstämmen, wo sie sich sonnen, gewahr. Von A. clarkella kenne ich einen Nistplatz im Schwarzwald, an dem die Männchen schwärmen, sobald dieser durch die Frühlingssonne schneefrei ist, während in unmittelbarer Nähe aber noch hoher Schnee liegt. An einem sehr warmen Tag Anfang April sind mir einmal Tausende von frisch geschlüpften Männchen von A. vaga begegnet, die über den letztjährigen Nistplätzen schwärmten. Ein plötzlicher Temperaturanstieg nach einer Kälteperiode war wohl Ursache für dieses Phänomen. Als ich einem Freund dieses Schauspiel am nächsten Tag vorführen wollte, war davon fast nichts mehr zu sehen.
Die Arten, die im Frühjahr (April bis Anfang Mai) fliegen, überwintern als Imagines, die übrigen vermutlich alle als Ruhelarven. Die Männchen sind schwach proterandrisch und erscheinen wenige Tage vor den Weibchen.

  • Flugzeiten von Andrena

Flugzeiten

Aus Sammlungsexemplaren und eigenen Beobachtungen wurden die Flugzeiten von 60 Arten ermittelt. Unschärfen bezüglich des Schlüpfdatums sind klimawandelbedingt nicht zu vermeiden. [Großansicht durck Klick auf die Grafik oder alternativ PDF]

Literatur

Amiet, F., M. Herrmann, A. Müller & R. Neumeyer (2010): Apidae 6. Andrena, Melitturga, Panurginus, Panurgus. - Fauna Helvetica 26, 317 S.

Gusenleitner, F. & Schwarz, M. (2002): Weltweite Checkliste der Bienengattung Andrena mit Bemerkungen und Ergänzungen zu paläarktischen Arten (Hymenoptera, Apidae, Andreninae, Andrena). – Entomofauna Supplement 12, 1280 S. Ansfelden.

Schmid-Egger, C. & Scheuchl, E. (1997): Illustrierte Bestimmungstabellen der Wildbienen Deutschlands und Österreichs. Band III: Andrenidae. 180 S. (Eigenverlag).

Warncke, K. (1968): Die Untergattungen der westpaläarktischen Bienengattung Andrena F. – Mem. Est. Mus. Zool. Univ. Coimbra, 307: 1–111.

Westrich, P. (2019): Die Wildbienen Deutschlands.– 2., aktualisierte Auflage, 824 S., 1700 Farbfotos. Stuttgart (E. Ulmer).

Die Andrena-Arten Deutschlands

Ein blauer Link verweist auf einen Steckbrief.

Andrena aberrans Eversmann 1852
Andrena agilissima (Scopoli 1770)
Andrena alfkenella Perkins 1914
Andrena amieti Praz, Müller & Genoud 2019
Andrena angustior (Kirby 1802)
Andrena anthrisci Blüthgen 1925
Andrena apicata Smith 1847
Andrena argentata Smith 1844
Andrena barbareae Panzer 1805
Andrena barbilabris (Kirby 1802)
Andrena bicolor Fabricius 1775
Andrena bimaculata (Kirby 1802)
Andrena bucephala Stephens 1846
Andrena chrysopus Pérez 1903
Andrena chrysopyga Schenck 1853
Andrena chrysosceles (Kirby 1802)
Andrena cineraria (Linnaeus 1758)
Andrena clarkella (Kirby 1802)
Andrena coitana (Kirby 1802)
Andrena combinata (Christ 1791)
Andrena congruens Schmiedeknecht 1883
Andrena curvana Warncke 1965
Andrena curvungula Thomson 1870
Andrena decipiens Schenck 1861
Andrena denticulata (Kirby 1802)
Andrena distinguenda Schenck 1871
Andrena dorsata (Kirby 1802)
Andrena enslinella Stoeckhert 1924
Andrena falsifica Perkins 1915
Andrena ferox Smith 1847
Andrena flavilabris Schenck 1874
Andrena flavipes Panzer 1799
Andrena florea Fabricius 1793
Andrena floricola Eversmann 1852
Andrena florivaga Eversmann 1852
Andrena fucata Smith 1847
Andrena fulva (Müller 1766)
Andrena fulvago (Christ 1791)
Andrena fulvata Stoeckhert 1930
Andrena fulvicornis Schenck 1853
Andrena fulvida Schenck 1853
Andrena fuscipes (Kirby 1802)
Andrena gallica Schmiedeknecht 1883
Andrena gelriae van der Vecht 1927
Andrena granulosa Pérez 1902
Andrena gravida Imhoff 1832
Andrena haemorrhoa (Fabricius 1781)
Andrena hattorfiana (Fabricius 1775)
Andrena helvola (Linnaeus 1758)
Andrena humilis Imhoff 1832
Andrena hypopolia Schmiedeknecht 1883
Andrena intermedia Thomson 1870
Andrena labialis (Kirby 1802)
Andrena labiata Fabricius 1781
Andrena lagopus (Latreille 1809)
Andrena lapponica Zetterstedt 1838
Andrena lathyri Alfken 1899
Andrena lepida Schenck 1861
Andrena limata Smith 1853
Andrena marginata Fabricius 1776
Andrena minutula (Kirby 1802)
Andrena minutuloides Perkins 1914
Andrena mitis Schmiedeknecht 1883
Andrena montana Warncke 1973
Andrena morio Brullé 1832
Andrena nana (Kirby 1802)
Andrena nanaeformis Noskiewicz 1925
Andrena nanula Nylander 1848
Andrena nasuta Giraud 1863
Andrena nigriceps (Kirby 1802)
Andrena nigroaenea (Kirby 1802)
Andrena nigroolivacea Dours 1873
Andrena nitida (Müller 1776)
Andrena nitidiuscula Schenck 1853
Andrena nitidula Pérez 1903
Andrena niveata Friese 1887
Andrena nuptialis Pérez 1902
Andrena nycthemera Imhoff 1868
Andrena ovatula (Kirby 1802)
Andrena pallitarsis Pérez 1903
Andrena pandellei Pérez 1895
Andrena paucisquama Noskiewicz 1924
Andrena pilipes Fabricius 1781
Andrena polita Smith 1847
Andrena pontica Warncke 1972
Andrena potentillae Panzer 1809
Andrena praecox (Scopoli 1763)
Andrena proxima (Kirby 1802)
Andrena rhenana Stoeckhert 1930
Andrena rogenhoferi Morawitz 1872
Andrena rosae Panzer 1801
Andrena ruficrus Nylander 1848
Andrena rufizona Imhoff 1834
Andrena rugulosa Stoeckhert 1935
Andrena saxonica Stoeckhert 1935
Andrena schencki Morawitz 1866
Andrena scotica Perkins 1917
Andrena semilaevis Pérez 1903
Andrena sericata Imhoff 1868
Andrena similis Smith 1849
Andrena simillima Smith 1851
Andrena spinigera (Kirby 1802)
Andrena stragulata Illiger 1806
Andrena strohmella Stoeckhert 1928
Andrena subopaca Nylander 1848
Andrena suerinensis Friese 1884
Andrena susterai Alfken 1914
Andrena symphyti Schmiedeknecht 1883
Andrena synadelpha Perkins 1914
Andrena taraxaci Giraud 1861
Andrena tarsata Nylander 1848
Andrena thoracica (Fabricius 1775)
Andrena tibialis (Kirby 1802)
Andrena trimmerana (Kirby 1802)
Andrena tscheki Morawitz 1872
Andrena vaga Panzer 1799
Andrena varians (Kirby 1802)
Andrena ventralis Imhoff 1832
Andrena viridescens Viereck 1916
Andrena wilkella (Kirby 1802)

Die Holarktis ist eine biogeographische Region und bezeichnet sowohl ein Florenreich als auch ein Faunenreich. Die Holarktis umfaßt den größten Teil der nördlichen Hemisphäre der Erde.

Cubitalzellen
Andrena labiata

Foveae faciales, Andrena labiata, Weibchen

Andrena mitis

Andrena mitis, Männchen frontal