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Lebensraum Magerrasen

Wildbienen an einem Waldrand -2-

14. März 2007

Am 14. März 2007 habe ich den Waldrand erneut besucht. Außer den bereits bei den beiden ersten Besuchen festgestellten Arten waren folgende weitere Arten geschlüpft:

  • Andrena cineraria
  • Andrena flavipes
  • Andrena minutula
  • Nomada fabriciana

Zahlreiche Männchen der kleinen und unscheinbaren Sandbienen-Art Andrena minutula flogen über den offenen Bodenstellen in Erwartung ihrer Weibchen, von denen ich noch keines sehen konnte. Von Andrena cineraria flog das erste Männchen über dürrem Laub. Weibchen waren nicht zu entdecken. Auch von der in zwei Generationen fliegenden Sandbienen-Art Andrena flavipes flogen mehrere Männchen und bereits einzelne Weibchen. Zahlreiche Männchen dieser Art flogen auch an einer männlichen Salweide , wo ich gerade zum richtigen Augenblick mit der Kamera zugegen war, denn auf einem Blütenstand fand gerade eine Paarung statt und ein zweites Männchen hatte sich ebenfalls an das Weibchen geklammert und vergeblich versucht, sich ebenfalls mit ihm zu paaren.

Andrena flavipes - Kopula

Das Foto zeigt die oben erwähnte Paarung. Das Weibchen sitzt auf dem Blütenstand und zwischen dem mit ihm verpaarten Männchen (unten) hat sich ein zweites Männchen angeklammert.

Insgesamt fand ich bereits ca. 20 Nester von Andrena bicolor. An ihnen trieben sich einige Weibchen ihrer Kuckucksbiene Nomada fabriciana herum. Das etwas schlankere Männchen fand ich nur einmal (siehe Foto unten). An einer vermoosten Stelle unter einem Baum waren drei Nester von Andrena clarkella, in deren Nähe sich stets drei Weibchen der Kuckucksbiene Nomada leucophthalma aufhielten. Ich konnte aber nicht beobachten, daß eines von ihnen in ein Nest kroch.

Nomada fabriciana - Männchen

Ein Männchen von Nomada fabriciana. Es ist etwas schlanker als das Weibchen und hat auf den Seiten der Tergite deutlichere gelbe Flecken, die den Weibchen meist fehlen. Außerdem ist die weißliche Behaarung auf den Thoraxseiten dichter und länger. [Großansicht]


Insgesamt sind jetzt bereits 12 Arten an dem Waldrand aktiv.

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