Verbesserung des Nahrungsangebots -5-
Ein- und zweijährige Blumen und Nutzpflanzen

Weitere Möglichkeiten:
Bäume und Sträucher
Ranken- und Kletterpflanzen
Blumenwiesen
Pionierflächen
Zwiebelgewächse
Wildstauden
Heil- und Gewürzkräuter, Gemüsebeete
Balkon- und Terrassenpflanzen
Dachbegrünung

Im Ziergarten sollte unter den einjährigen Sommerblumen neben der Kornblume (Centaurea cyanus) (oben) auch die Garten-Resede (Reseda odorata) nicht fehlen. Sie bietet der Reseden-Maskenbiene (Hylaeus signatus) Nahrung, die ausschließlich Reseda-Arten besucht. Unter den zweijährigen Frühlings- oder Sommerblumen sind das Silberblatt (Lunaria annua) und die Marien-Glockenblume (Campanula medium), aber auch Fingerhut-Arten wie der Rote
Fingerhut (Digitalis purpurea) (ganz oben links) zu empfehlen.


Garten-Resede (Reseda odorata) Silberblatt (Lunaria annua)


Linkes Bild: Marien-Glockenblume (Campanula medium).
Rechtes Bild: In jüngster Zeit wird vermehrt der Wegerichblättrige Natterkopf
(Echium plantagineum) kultiviert. Er zählt in einem Wildbienen-Garten zu den
besonders empfehlenswerten einjährigen Blumen.
Auch ein Winterraps-Feld, das natürlich nicht so ausgedehnt sein muss wie auf dem unteren Bild, erweist sich im Garten als vielbesuchter Blütenhorizont. Winterraps (Brassica napus) sollte von Mitte August bis Anfang September auf nährstoffreichem Boden gesät werden. Man kann aber auch mehrere Einzelpflanzen im März in einen mit Erde gefüllten Mörtelkübel pflanzen. Der Raps kommt im April / Mai zur Blüte. Sich einstellende Rapsglanzkäfer, die sich bisweilen in größerer Zahl über die Blütenknospen hermachen, kann man abklopfen, dabei in einem größeren Gefäß auffangen und dann in heißem Wasser und damit ohne Anwendung von Gift vernichten. Ähnliches gilt für den später blühenden Gelb-Senf (Sinapis alba), der oft auch als Gründüngung dient. Er ist aber nicht winterhart, sondern sollte im April ausgesät werden, damit er im Frühsommer zur Blüte kommt. Inhalt



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