Stelis signata Latreille 1809
Gelbfleckige Düsterbiene
Das 6-7 mm große Weibchen ähnelt dem Wirt außerordentlich. Die gelben Seitenflecken liegen alle fast am Seitenrand der Tergite, während bei Anthidium strigatum nur die zwei ersten Paare an den Seitenrand stoßen. [Großansicht]
Dem 6-7 mm große Männchen von Stelis signata fehlt der für das Männchen von Anthidium strigatum charakteristische Dorn des 7. Sternits.
Verbreitung
In Deutschland weit verbreitet, jedoch immer nur sehr vereinzelt.
Wirt(e)
Einziger Wirt ist Anthidium strigatum.
Blütenbesuch
Als (austauschbare) Nektarquellen wurden folgende Pflanzenarten festgestellt: Feld-Thymian (Thymus pulegioides), Berg-Sandrapunzel (Jasione montana), Felsen-Fetthenne (Sedum reflexum), Wilde Resede (Reseda lutea), Brombeere (Rubus fruticosus), Habichtskraut (Hieracium), Wald-Weidenröschen (Epilobium angustifolium).
Phänologie
Nur eine Generation. Flugzeit von Mitte Juni bis Ende August.
Gefährdung und Schutz
Die Art ist meist seltener als ihr Wirt und wird auch aus Wirtsnestern nur vereinzelt gezogen. Sie ist außerdem leicht zu übersehen, da sie ihrem Wirt in Färbung und Größe täuschend ähnelt. Am leichtesten kann man sie in den Abend- oder frühen Morgenstunden schlafend in Nisthilfen für Hohlraumbewohner finden, die man im Lebensraum des Wirtes aufgehängt hat. Trotz der geringen Individuendichte ist die Art nicht gefährdet.


Arten im Detail