Melecta albifrons (Pallas 1772)
Frühlings-Trauerbiene
Synonyme: Melecta punctata (Fabricius 1775); M. armata (Panzer 1799)


Links: Männchen (Größe: 13-15 mm) [Großansicht]. Rechts: Weibchen auf der Suche nach einem Wirtsnest (Größe: 13-14 mm) [Großansicht]
Verbreitung
Weite Teile Europas, die nördlichen und östlichen Verbreitungsgrenzen aber noch unklar. – In Deutschland keine Verbreitungsgrenze, weit verbreitet, v.a. in Lagen unter 500 m.
Wirte
Verschiedene Anthophora-Arten. Hauptwirt ist Anthophora plumipes. Weitere Wirte sind Anthophora plagiata und Anthophora fulvitarsis.
In einer kur vor dem Schlüpfen im Frühling geöffneten Brutzelle der Wirtsbiene Anthophora plumipes liegt bereits das voll entwickelte, schlüpfbereite Männchen.
Blütenbesuch
Als (austauschbare) Nektarquellen dienen verschiedenste Pflanzenarten, z.B. Rote Taubnessel (Lamium purpureum), Weiße Taubnessel (Lamium album), Gundermann (Glechoma hederacea), Kriechender Günsel (Ajuga reptans), Blaukissen (Aubrieta deltoidea), Huflattich (Tussilago farfara), Wiesen-Löwenzahn (Taraxacum officinale).

Ein Männchen trinkt Nektar an einer Gundelrebe (Glechoma hederacea) und einem Schöterich (Erysimum cult.).
Phänologie
Univoltin. Fliegt von Anfang April bis Anfang Juni. Überwinterung als Imago.
Gefährdung und Schutz
Wie der Hauptwirt noch vergleichsweise häufig und regelmäßig auch im Siedlungsbereich zu beobachten. Die Art ist daher derzeit im Bestand nicht gefährdet.
Ein weiteres Foto dieser Art findet sich in dieser Galerie (Bild Nr. 4).


Arten im Detail